Wir Reiten in Den Untergang (Frei.Wild)

Nichts als Richter, nichts als Henker Keine Gnade, und im Zweifel nicht für dich Heut gibt es den Stempel keinen Stern mehr Und schon wieder, lernten sie es nicht Und sagst du mal nicht Ja und Amen Oder schämst dich nicht für dich Stehst du am Pranger der Gesellschaft und man spuckt dir ins Gesicht Und ganz vorne stehen die Ärsche Unterm großen Heiligenschein Liebevoll und solidarisch Treten sie lustvoll in dich rein So, So, So So fing alles an Und wir reiten wieder In den Untergang So, So, So So fing alles an Weil wir es nicht verstehen Werden wir die Welt in Tränen sehen Die, die jagen, sind die die klagen Die die hassen bleiben die Prediger der Massen Im Gleichschritt blind- verdummtes Schreien Stereotyp- Kopien bis in die letzten Reihen Und schreit dann einer „Feuer frei“ Wird durchgeladen und geschossen Und erst gar nicht hinterfragt Was hat der überhaupt verbrochen Wenn die Masse das so meint, dann sind wir alle schnell dabei Dann ist das Frei.Wild und von vorne herein Immer vogelfrei Hätte ich das gewusst, hätte ich reagiert, Dass da was falsch läuft bei denen, hätte ich sehr schnell kapiert Wie kann man nur? Und weshalb ist das alles passiert? Keine Ahnung, die liefen doch so koordiniert Dabei war es ganz anders, die waren gerne dabei Manche führten, mache folgten, so rief man Kriege herbei Blindes Handeln und verurteilen, nichts bezweifeln und hinterfragen Ist des Lemmings Gebot, zusammen ab in den Tod